Clone Robotics baut 279 muskulöse Androiden für Ihr Zuhause

Clone Robotics, Inc. betritt offiziell das Unheimliche Tal der Heimrobotik mit dem Clone Alpha, einem muskuloskelettalen Androiden, von dem das Unternehmen lediglich 279 Einheiten produzieren wird. Vorbestellungen für diesen limitierten Helfer, der aussieht, als wäre er direkt aus einem Sci-Fi-Blockbuster entsprungen, sollen 2025 starten. Die merkwürdig spezifische Produktionszahl lässt Branchenbeobachter tuscheln, dass dies eine Anspielung auf die HBO-Serie Westworld sein könnte, in der eine Figur als die 279. Version eines reproduzierten Bewusstseins enthüllt wird.

Der Clone Alpha kommt mit einer ellenlangen Liste vorinstallierter Fähigkeiten, die wie die Wunschliste eines verzweifelten Hausbesitzers klingt. Er verspricht, den Grundriss Ihres Zuhauses zu speichern, Sandwiches zuzubereiten, Getränke einzuschenken, Kleidung zu waschen und zu falten, zu staubsaugen und sogar einen „geistreichen Dialog“ zu führen. Für Fähigkeiten, die nicht von Haus aus dabei sind, können Besitzer die grandios benannte Trainingsplattform „Telekinesis“ nutzen, um dem Androiden neue Tricks beizubringen. Während der Preis noch unbekannt bleibt, hat ein Mitbegründer ihn mit einem „Supersportwagen in limitierter Auflage“ verglichen, sodass der Preis astronomisch sein dürfte.

Die Geheimzutat ist die proprietäre Myofiber-Technologie von Clone Robotics, ein künstliches Muskelsystem, das das Unternehmen seit 2021 entwickelt. Anstelle konventioneller elektrischer Aktuatoren verwendet der Clone Alpha diese wasserbetriebenen Muskeln, die an einem Polymerskelett befestigt sind und die menschliche Anatomie mit verblüffender Präzision nachahmen. Eine einzelne Drei-Gramm-Myofiber kann Berichten zufolge ein Kilogramm Kraft erzeugen und sich in weniger als 50 Millisekunden um über 30 % ihrer Länge zusammenziehen. Das gesamte biomimetische System wird von einer NVIDIA Jetson Thor GPU verwaltet, die Daten von einer Reihe von Tiefenkameras und Sensoren verarbeitet.

Warum ist das wichtig?

Clone Robotics umgeht den industriezentrierten Ansatz von Konkurrenten wie Tesla und Figure und setzt stattdessen auf eine Ultra-High-End-Veröffentlichung für Verbraucher. Diese Strategie positioniert den Clone Alpha nicht als Fabrikarbeiter, sondern als Luxusgut – ein Statement-Stück, das nebenbei auch Ihre Wäsche wäscht. Indem das Unternehmen einen Androiden um ein vollständiges, anatomisch korrektes muskuloskelettales System herum aufbaut, geht es eine mutige und teure Wette auf Biomimikry gegenüber traditioneller Mechanik ein. Der Clone Alpha ist weniger ein Roboter als vielmehr ein synthetischer Organismus, und sein Erfolg könnte zeigen, ob es einen Markt für Androiden gibt, bei denen es ebenso um Form und biologische Treue wie um Funktion geht.