Im unermüdlichen Streben, humanoide Roboter weniger linkisch und dafür eleganter zu machen, bahnt sich ein neues Paradigma an: Menschen werden zu Echtzeit-Marionettenspielern. Die Exoskelett-gestützte Datenerfassung ermöglicht es Operatoren, Roboter direkt zu steuern, um komplexe Aufgaben auszuführen. Dabei wird eine wahre Flut an hochpräzisen Daten eingefangen, von denen Simulationen nur träumen können. Dieser Ansatz zielt darauf ab, den teuren und langwierigen Prozess der Sammlung von Trainingsdaten aus der realen Welt zu revolutionieren.
Bühne frei für Daimon Robotics, ein in Hongkong ansässiges Unternehmen, das den DM-EXton entwickelt hat – ein tragbares Teleoperationssystem, das genau für diesen Zweck konzipiert wurde. Ein Operator, der den federleichten Anzug trägt, kann einen Humanoiden mit höchster Präzision steuern, während die multimodalen Sensoren des Roboters – die visuelle Daten, Kraft und entscheidendes taktiles Feedback erfassen – jede Nuance der Interaktion aufzeichnen. Dieser Prozess generiert die Art von echten, ungeschliffenen Daten, die für das Training robuster KI-Modelle unerlässlich sind, und überbrückt gekonnt die notorisch schwierige „Sim-to-Real“-Lücke.
Warum ist das wichtig?
Das ist keine schicke Fernbedienung; es ist ein wahrer Datengenerator der Extraklasse. Indem Unternehmen einen geschlossenen Kreislauf aus menschlichem Können -> Roboteraktion -> Modelltraining schaffen, können sie aus einem umfangreichen Datensatz schnell ausgeklügelte Verhaltensmodelle entwickeln. Während das unmittelbare Ziel intelligentere Roboter sind, bietet die Technologie klare Potenziale für Fernarbeit in gefährlichen Umgebungen, assistive Pflege und Präzisionsfertigung. Da Daimon Robotics sein neuestes DM-EXton2 System auf der CES 2026 präsentierte, setzt die Branche ganz klar darauf, dass der schnellste Weg, einen künstlichen Menschen zu bauen, darin besteht, mit einem echten zu beginnen.






